Mein Engagement beim Österreichischen Roten Kreuz begleitet mich seit vielen Jahren und ist zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden. Seit 2004 bin ich als Rettungssanitäter tätig und habe im Laufe der Zeit unterschiedliche verantwortungsvolle Aufgaben übernommen – unter anderem als Einsatzleiter, Verbindungsoffizier zur Bezirksverwaltungsbehörde und zu anderen Blaulichtorganisationen sowie in leitenden Funktionen innerhalb der Bezirksstelle Feldkirchen.
Neben dem Rettungsdienst war mir immer auch der soziale Bereich ein besonderes Anliegen. Über viele Jahre engagierte ich mich in der Sozial- und Integrationsbegleitung und durfte diesen Bereich auch koordinieren und weiterentwickeln.
Das Rote Kreuz bedeutet für mich weit mehr als eine ehrenamtliche Tätigkeit. Es steht für Zusammenhalt, Verlässlichkeit, Menschlichkeit und die Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen – Werte, die mich bis heute prägen.
Als 3. stellvertretender Bezirksstellenleiter der Rotkreuz Bezirksstelle Feldkirchen, darf ich Verantwortung in einer Organisation übernehmen, die mich seit vielen Jahren begleitet und geprägt hat. Dabei ist mir besonders wichtig, gute Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzugestalten, den Zusammenhalt innerhalb der Bezirksstelle zu stärken und die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Behörden und anderen Einsatzorganisationen zu pflegen. Für mich steht dabei nicht die Funktion im Vordergrund, sondern das gemeinsame Ziel, Menschen verlässlich zu helfen und das Rote Kreuz in unserer Region gut weiterzuentwickeln.
Als Bezirksrettungskommandant der Rotkreuz Bezirksstelle Feldkirchen, trug ich Verantwortung für die rettungsdienstliche Einsatzorganisation auf Bezirksebene. Zu meinen Aufgaben gehörten insbesondere die Vorbereitung und Koordination größerer Einsatzlagen, die Zusammenarbeit mit anderen Blaulichtorganisationen und Behörden sowie die Mitwirkung bei Übungen und Einsatzplanungen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag für mich auf einer funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Behörden und weiteren Einsatzorganisationen. Gerade in außergewöhnlichen Situationen sind klare Strukturen, gute Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen entscheidend.
Auch nach meiner Zeit als Bezirksrettungskommandant bleibe ich dem Einsatzwesen weiterhin verbunden – unter anderem als Einsatzleiter und Verbindungsoffizier zu Behörden und anderen Blaulichtorganisationen. Die dabei gesammelten Erfahrungen haben mein Verständnis für Verantwortung, Teamarbeit und professionelles Handeln in herausfordernden Situationen nachhaltig geprägt.
Als Koordinator der Sozial- und Integrationsbegleitung der Rotkreuz Bezirksstelle Feldkirchen, war es meine Aufgabe, die Arbeit der freiwilligen Begleiterinnen und Begleiter zu koordinieren, weiterzuentwickeln und ihnen als Ansprechpartner zur Seite zu stehen.
Im Mittelpunkt stand dabei immer der Mensch. Sozial- und Integrationsbegleitung bedeutet, Menschen in schwierigen oder belastenden Lebenssituationen Orientierung, Unterstützung und ein verlässliches Gegenüber anzubieten.
Eine besondere Stärke dieses Angebots ist für mich das engagierte und fachlich vielfältige Team. Die Begleiterinnen und Begleiter bringen ihre unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen, persönlichen Kompetenzen und fachlichen Schwerpunkte ein und stellen dieses Wissen freiwillig für die Unterstützung anderer Menschen zur Verfügung. Gerade diese Vielfalt ermöglicht es, auf unterschiedliche Lebenslagen individuell und kompetent einzugehen.
Besonders wichtig waren mir eine wertschätzende Zusammenarbeit im Team, eine gute Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses wichtigen Angebots. Diese Tätigkeit hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie viel durch Fachkompetenz, gegenseitiges Vertrauen, Zuhören und persönliche Begleitung bewirkt werden kann.
Mein Aufgabenbereich umfasste die Planung, Organisation und Durchführung von Kursen und Seminaren mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten.
Als Kursleiter und Fachreferent in der Ausbildung zum Praxisanleiter beschäftigte ich mich unter anderem mit rechtlichen Grundlagen, Kommunikation, Feedback, Krisensituationen sowie der Begleitung und Beurteilung von Auszubildenden.
Darüber hinaus leitete ich die Ausbildung zum Sozialbegleiter, bei der Themen wie Aufgaben und Rahmenbedingungen der Sozialbegleitung, Kommunikation, Krisenbewältigung, der Umgang mit Klientinnen und Klienten sowie ein professionelles Verhältnis von Nähe und Distanz im Mittelpunkt standen.
Als Fachreferent zum Thema „Der Rettungssanitäter im Großunfall“ vermittelte ich außerdem praxisorientierte Inhalte zu Selbstschutz, Einsatzabläufen und dem strukturierten Patientenmanagement.
Diese Vortragstätigkeit hat mir die Möglichkeit gegeben, praktische Erfahrungen mit fachlichem Wissen zu verbinden und dieses an andere weiterzugeben.